Eva

24
Jul
2009

Entwarnung

Evas Fistel ist nicht am Darm festgewachsen und nachdem sie am Wochenende noch eine Antibiotika-Kur genossen hat, darf sie Anfang nächster Woche heim - und sogar in Urlaub!

Soweit, so gut! Sie ist deswegen nicht gesund, sitzt auf einem Pulverfaß, aber zur Zeit ist das eine gute Nachricht - danach sehen wir weiter!

23
Jul
2009

Krankenhaus und Fisteln

Also, ein MRT ergab, dass wieder Fisteln bei Eva aufgetaucht sind. Laut Radiologen ist keine davon am Darm fest und er denkt, dass eine OP nicht nötig sein wird, aber das Krankenhaus telefoniert sich schon wieder mit Wiesbaden heiß, da, wo Eva letztes Jahr das Leben gerettet wurde.

Mit Fisteln fing das Unglück letztes Jahr übrigens auch an :-(

Wir können mal wieder nur abwarten....

21
Jul
2009

Eva Part 1.934

Eva ist wieder im Krankenhaus - vermutet wird eine Fistel, die sich am Darm angedockt hat. Es bleibt mal wieder nur abwarten und Daumen drücken....

Der geplante Urlaub in 1,5 Wochen ist aber wohl auf jeden Fall gecancellt - arme Maus!

20
Jan
2009

Eva kommt heim

und zwar schon am Freitag (wenn alles gut geht) !

Ist das nicht der Hit? Die vom Oberschenkel auf den Bauch verpflanzte Haut ist gut angewachsen und so ist sie "Kur-reif" - aber erst darf sie ein paar Tage heim, schließlich muss sie sich vorher noch komplett neu einkleiden, 27 kg weniger, da passt nix mehr.

Und übernächste Woche geht es dann in Kur, wo sie hoffentlich komplett fit gemacht wird.

Ach ja, so ist es doch noch ein guter Tag geworden!

7
Jan
2009

Gute Nachrichten

Gestern Abend hab ich mit Eva telefoniert, es geht ihr soooo gut. Sie ist so optimistisch und das, obwohl sie bislang nur 3 Schritte gehen kann, ohne dass ihr der Schweiß ausbricht.

Sie hat mir erzählt, dass der Stationsarzt lange bei ihr war und meinte, er war dabei, als sie am 02. Dezember mit dem Hubschrauber ankam und auch bei der OP war er zugegen und er habe keinen Pfifferling auf ihr Leben gegeben -und heute lacht sie wieder mit uns - ich bin so erleichtert, ihr könnt euch das gar nicht vorstellen.

Gott sei Dank (im wahrsten Sinne des Wortes) gibt es sie noch - die Geschichten mit Happy End !

11
Dez
2008

Morgen kann ich mich selbst überzeugen

Nämlich davon, dass es mit Eva aufwärts geht. Ich hab einen halben Tag Urlaub und wir fahren zu ihr hin. Ich freu mich so!

Inzwischen ist der Beatmungs-Schlauch komplett entfernt und sie kann wieder sprechen. Schön!

Ich frag mich nur, wieviel sie von den letzten Tagen und Wochen weiß bzw. was ihr schon erzählt wurde. Irgendwie auch spannend, obwohl es so schrecklich war. Weiß sie, dass es nur noch 13 Tage bis Heilig Abend sind und dass sie nicht zu Haus sein wird? Hat sie was von dem künstlichen Koma und dem Hubschrauberflug mitbekommen?

Naja, das wird sich sicher morgen auch nicht klären - aber irgendwann!

Mama hat uns zu Kaffee und Plätzchen eingeladen, mal sehen, ob wir dafür noch Zeit haben.

9
Dez
2008

In kleinen Schritten

- winzig kleinen sogar - geht es aufwärts !!!!

Eva wacht so langsam auf, kann zeigen und erkennt alle, atmet größtenteils selbständig und ein Teil des Bauchs soll heute auch zugenäht werden. Das Fieber ist weiterhin runter.

Grobe Prognosen sprechen von 10 - 14 Tagen Intensiv und dann 5 - 6 Wochen normale Station, wenn jetzt alles gut geht!

Gott sei Dank, da ist es - unser Weihnachtswunder!

3
Dez
2008

Weihnachtswunder?

Ich will ja nicht ZU optimistisch sein, dafür waren die letzten Wochen einfach zu schrecklich, aber Oli hat eben angerufen, gestern Abend beim Nachschauen wurde die Stelle im Darm gefunden, die Probleme macht und heute Morgen ist Eva zum allerersten Mal seit Wochen fieberfrei - fieberfrei, das ist wie von 100 auf 0 - unglaublich! Sie wird nun auch geweckt und soll sogar schon zum ersten Mal gelächelt haben - ich werd verrückt vor Freude und danke dem Herrn im weißen Kittelchen - gut gemacht, Raffael *schulterklopf* Ah, und Dr. Brinkmann (jaja, der heißt wirklich so) dank ich auch.

Jetzt nur nicht in der Konzentration nachlassen und weiterhin feste an Wunder glauben, Kerzchen aufstellen und beten!

2
Dez
2008

Was, wenn alles beten nicht hilft?

Eva ist eben mit dem Hubschrauber nach Wiesbaden verlegt worden, nachdem sich heute im Laufe des Tages alle Werte wieder dramatisch verschlechtert haben. Im Drainagebeutel war wohl sehr viel Eiter und somit der ganze Bauch wieder entzündet.

Ganz ehrlich - ich habe Angst, ganz große Angst und hoffe so sehr, dass dieser Engel-Kerl im weißen Kittel mitgeflogen ist - unsere Schutzengelchen sind auf jeden Fall alle mit dabei, dafür hat der Pfleger gesorgt.

Blanke Nerven

Die haben wir wohl alle, ganz besonders Eva's Mama. Es ist aber auch einfach nur schrecklich und keiner kann was Genaues sagen.

Freitag wurde versucht, den Bauch zu schließen. Leider lockert sich immer wieder das Stoma und so war der Arzt nicht sehr zufrieden. Oli und ich waren im Wirtshaus, als Olis Handy Sturm klingelte. Aus "mit dem Halt nicht zufrieden" wurde gleich wieder "kritisch" und die Stimmung zu Haus dementsprechend panisch. Laut Thomas war allerdings kein Grund zur akuten Sorge.

Sonntagmorgen gingen dann allen die Nerven durch und es kam zu einigen klärenden Aussprachen, unter anderem darüber, dass man eine Koma-Patientin NICHT so einfach an einem Sonntag aus der behandelnden Klinik abtransportieren kann und woanders hinbringen kann, schon gar nicht, wenn man nur der Cousin ist.

Nachdem ich Freitag vergeblich im Krankenhaus war, weil Eva im OP war, durfte ich dann gestern zu ihr.

Chefarzt und Oberärztin sind - nach eigenen Aussagen - gedämpft optimistisch. Die Entzündungswerte seien rückläufig, Fieber allerdings noch hoch und man wolle so langsam anfangen, sie aufzuwecken. Ob es die letzte OP gewesen sei, könne keiner sagen, aber an ein Zurücklegen des Darms sei gar nicht zu denken. Die Regenerationsphase würde sicher über ein halbes Jahr dauern.

Mit diesen Worten bin ich dann nach Hause, dort erwartete mich wieder sorgenvolles Schweigen. Die Narkoseärztin hätte nachmittags gesagt, der Darm sei überall entzündet, würde bluten, wenn man ihn nur anfasst und kein Chirug der Welt könne da noch was tun.

Ja, was denn nun?

Ich finde es so schrecklich, dass man einfach nur abwarten kann, dass es keine gesicherten Prognosen gibt, keine Entwarnung und keine positive Perspektive. Hoffentlich geht das alles gut....
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