Nur mal so
Weil ich grade innehielt und mal wieder bewußt gemerkt hab, wie gut es mir eigentlich in den letzten Wochen geht. Ich glaub, ich nerve mein Umfeld so langsam damit, aber ich denk oft noch daran, wie ich letztes Jahr um die Zeit da hing, mein Hausarzt ratlos und alle anderen glaubten, dass ich nun entgültig seelisch zusammengebrochen bin. Nur ich war fest überzeugt, dass es was Organisches sein MUSS (glauben das nicht alle psychosomatischen Patienten??? ;-))
Dabei war es - nach neuesten Erkenntnissen - damals schon eine Ader, die über den Gleichgewichtsnerv geht und diesen reizt, kein Wunder also, dass man weder einen weiteren Hörsturz noch einen Ausfall des Gleichgewichtsnerves feststellen konnte.
Warum man das jetzt glaubt? Weil auch der Schwindel mit dem gleichen Medikament, mit dem die Trigeminus-Nerv-Schmerzen verschwunden sind, weggegangen ist - und beide Nerven liegen ganz dicht beieinander.
Dass ich diese Tabletten brauche, damit es mir gut geht, ist nicht schön, dass es sie gibt und sie wirken, doch eine enorme Erleichterung.
Ich versuch grade, Oli wenigstens einen Teil davon zurückzugeben, was er in all der Zeit für mich getan hat (so übernehm ich z.B. öfter als nötig den Fahrdienst, wenn wir irgendwo sind, wo es Alkohol gibt) aber das kann ich gar nicht wieder gut machen. Der Liebe hat in all der Zeit mit mir zu Hause ausgeharrt und gebangt, mich gefahren, meine Verzweiflung und meine psychischen Wellengänge ausgehalten.
Es geht heute nicht alle Tage gleich gut, ich bin extrem wetterfühlig geworden und manchmal weiß ich auch nicht, warum grade DIESER Tag nicht gut ist, aber die allermeisten sind halt doch gut. Bis vor einigen Wochen konnte ich sagen, es gibt nicht EINEN Tag, an dem ich nichts habe.
Und gelernt habe ich auch viel aus dieser Zeit. Mir nicht mehr zuzumuten, als gut für mich ist (was nicht immer funktioniert aber doch besser als vorher) und mir Oasen zu schaffen. Vielleicht war es ja auch dafür gut?
Nachdenkliche Grüße
Sabine
Dabei war es - nach neuesten Erkenntnissen - damals schon eine Ader, die über den Gleichgewichtsnerv geht und diesen reizt, kein Wunder also, dass man weder einen weiteren Hörsturz noch einen Ausfall des Gleichgewichtsnerves feststellen konnte.
Warum man das jetzt glaubt? Weil auch der Schwindel mit dem gleichen Medikament, mit dem die Trigeminus-Nerv-Schmerzen verschwunden sind, weggegangen ist - und beide Nerven liegen ganz dicht beieinander.
Dass ich diese Tabletten brauche, damit es mir gut geht, ist nicht schön, dass es sie gibt und sie wirken, doch eine enorme Erleichterung.
Ich versuch grade, Oli wenigstens einen Teil davon zurückzugeben, was er in all der Zeit für mich getan hat (so übernehm ich z.B. öfter als nötig den Fahrdienst, wenn wir irgendwo sind, wo es Alkohol gibt) aber das kann ich gar nicht wieder gut machen. Der Liebe hat in all der Zeit mit mir zu Hause ausgeharrt und gebangt, mich gefahren, meine Verzweiflung und meine psychischen Wellengänge ausgehalten.
Es geht heute nicht alle Tage gleich gut, ich bin extrem wetterfühlig geworden und manchmal weiß ich auch nicht, warum grade DIESER Tag nicht gut ist, aber die allermeisten sind halt doch gut. Bis vor einigen Wochen konnte ich sagen, es gibt nicht EINEN Tag, an dem ich nichts habe.
Und gelernt habe ich auch viel aus dieser Zeit. Mir nicht mehr zuzumuten, als gut für mich ist (was nicht immer funktioniert aber doch besser als vorher) und mir Oasen zu schaffen. Vielleicht war es ja auch dafür gut?
Nachdenkliche Grüße
Sabine
Sabine WW - 13. Okt, 10:51


