Blanke Nerven
Die haben wir wohl alle, ganz besonders Eva's Mama. Es ist aber auch einfach nur schrecklich und keiner kann was Genaues sagen.
Freitag wurde versucht, den Bauch zu schließen. Leider lockert sich immer wieder das Stoma und so war der Arzt nicht sehr zufrieden. Oli und ich waren im Wirtshaus, als Olis Handy Sturm klingelte. Aus "mit dem Halt nicht zufrieden" wurde gleich wieder "kritisch" und die Stimmung zu Haus dementsprechend panisch. Laut Thomas war allerdings kein Grund zur akuten Sorge.
Sonntagmorgen gingen dann allen die Nerven durch und es kam zu einigen klärenden Aussprachen, unter anderem darüber, dass man eine Koma-Patientin NICHT so einfach an einem Sonntag aus der behandelnden Klinik abtransportieren kann und woanders hinbringen kann, schon gar nicht, wenn man nur der Cousin ist.
Nachdem ich Freitag vergeblich im Krankenhaus war, weil Eva im OP war, durfte ich dann gestern zu ihr.
Chefarzt und Oberärztin sind - nach eigenen Aussagen - gedämpft optimistisch. Die Entzündungswerte seien rückläufig, Fieber allerdings noch hoch und man wolle so langsam anfangen, sie aufzuwecken. Ob es die letzte OP gewesen sei, könne keiner sagen, aber an ein Zurücklegen des Darms sei gar nicht zu denken. Die Regenerationsphase würde sicher über ein halbes Jahr dauern.
Mit diesen Worten bin ich dann nach Hause, dort erwartete mich wieder sorgenvolles Schweigen. Die Narkoseärztin hätte nachmittags gesagt, der Darm sei überall entzündet, würde bluten, wenn man ihn nur anfasst und kein Chirug der Welt könne da noch was tun.
Ja, was denn nun?
Ich finde es so schrecklich, dass man einfach nur abwarten kann, dass es keine gesicherten Prognosen gibt, keine Entwarnung und keine positive Perspektive. Hoffentlich geht das alles gut....
Freitag wurde versucht, den Bauch zu schließen. Leider lockert sich immer wieder das Stoma und so war der Arzt nicht sehr zufrieden. Oli und ich waren im Wirtshaus, als Olis Handy Sturm klingelte. Aus "mit dem Halt nicht zufrieden" wurde gleich wieder "kritisch" und die Stimmung zu Haus dementsprechend panisch. Laut Thomas war allerdings kein Grund zur akuten Sorge.
Sonntagmorgen gingen dann allen die Nerven durch und es kam zu einigen klärenden Aussprachen, unter anderem darüber, dass man eine Koma-Patientin NICHT so einfach an einem Sonntag aus der behandelnden Klinik abtransportieren kann und woanders hinbringen kann, schon gar nicht, wenn man nur der Cousin ist.
Nachdem ich Freitag vergeblich im Krankenhaus war, weil Eva im OP war, durfte ich dann gestern zu ihr.
Chefarzt und Oberärztin sind - nach eigenen Aussagen - gedämpft optimistisch. Die Entzündungswerte seien rückläufig, Fieber allerdings noch hoch und man wolle so langsam anfangen, sie aufzuwecken. Ob es die letzte OP gewesen sei, könne keiner sagen, aber an ein Zurücklegen des Darms sei gar nicht zu denken. Die Regenerationsphase würde sicher über ein halbes Jahr dauern.
Mit diesen Worten bin ich dann nach Hause, dort erwartete mich wieder sorgenvolles Schweigen. Die Narkoseärztin hätte nachmittags gesagt, der Darm sei überall entzündet, würde bluten, wenn man ihn nur anfasst und kein Chirug der Welt könne da noch was tun.
Ja, was denn nun?
Ich finde es so schrecklich, dass man einfach nur abwarten kann, dass es keine gesicherten Prognosen gibt, keine Entwarnung und keine positive Perspektive. Hoffentlich geht das alles gut....
Sabine WW - 2. Dez, 08:28


